Projekte der Medizinischen DirektHilfe

Mobile Sprechstunden

Die MDH führt in abgelegenen Dörfern Kenias "Mobile Sprechstunden" durch. Unser Team besteht aus Dr. Forster, Schwester Grace und mehreren Hauskrankenschwestern. Einige Tage vor Durchführung einer "Mobilen Sprechstunde" wird ein Bote in das betreffende Dorf geschickt, um die Nachricht zu überbringen. Die Ankündigung wird über die örtliche Schule und Kirche weitergegeben und verbreitet sich schnell. Am Tag der "Mobilen Sprechstunde" trifft unser Team frühmorgens in dem betreffenden Dorf ein. Medikamente werden ausgepackt und der Arbeitsbereich vorbereitet. Meist wird die örtliche Schule als Sprechzimmer und Apotheke umfunktioniert. Ansonsten kann die Sprechstunde auch im Schatten eines Baumes stattfinden.

Bei einer durchschnittlichen "Mobilen Sprechstunde" werden zwischen 600 und 1.100 Patienten von unserem Team medizinisch versorgt. Die Patienten werden entweder kostenfrei behandelt oder bezahlen nur einen symbolischen Betrag. Die Einnahmen werden verwendet, um den Einkauf eines Teils der Medikamente zu subventionieren, die während der Mobilen Sprechstunden ausgegeben werden. Der überwiegende Rest wird von der MDH getragen.

Mitarbeiter der MDH passen für fehlsichtige Menschen Brillen an, die zuvor in Deutschland gesammelt wurden. Die MDH ist bemüht, möglichst monatlich "Mobile Sprechstunden" durchzuführen, denn die betroffenen Menschen haben ansonsten keinen Zugang zu medizinischer Versorgung. Dazu sind wir aber von dem regelmäßigen Eingang von Spendengeldern abhängig!